Gottesdienste



Haus- und Familienandacht zu Weihnachten

 

Haus und Familienandacht zu Weihnachten

 

Wir sind als Familie zusammen. Wir haben uns entschieden nicht in die Kirche zu gehen. Aber so ganz ohne Kirche ist Weihnachten nicht richtig Weihnachten. Darum sind wir hier zu Hause Kirche. Jesus hat gesagt: Wo zwei oder drei versammelt sind, da bin ich dabei! Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!

 

 

Wir beten: Gott, heute ist ein besonderer Tag, ein besonderer Abend. Überall auf der Welt feiern Menschen, dass Du unser Gott bist. Auch wir kommen heute Abend zu dir mit allem, was in uns ist. Mit unserer Sehnsucht. Mit unseren Träumen. Mit unserem Ärger. Mit unseren Sorgen. Wir bitten Dich: komm zu uns. In unser Leben. In unsere Dunkelheit. Mit Deinem Licht. Amen.

 

 

 

Lesung Weihnachtsgeschichte Lukas 2

 

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.  Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.                                                                

 

Lied: O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ist geboren: freue, freue dich, o Christenheit!                                                          

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen: freue, freue dich, o Christenheit!                                                         

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich o Christenheit!                                                             

 

 

Eine kleine Besinnung: Was ist das Kind in der Krippe für dich? Ein Symbol dafür, dass Gott nicht mit Pauken und Trompeten daherkommt. Ein Symbol dafür, dass Wunder sich auch im Kleinsten ereignen können. Ein Symbol dafür, dass Gott uns als Mensch auf Augenhöhe begegnet. Ein Symbol dafür, dass es da mehr gibt zwischen Himmel und Erde und wir ein Teil davon sind. Ein Symbol dafür, dass Glaube, Liebe und Hoffnung uns durchs Leben tragen können. Was suchst Du? Wonach sehnt sich Deine Seele? Was braucht Dein Herz? Hoffentlich bekommst Du genau das zu Weihnachten geschenkt! Hoffentlich strahlt die Weihnachtsbotschaft von damals heute in Dein Leben hinein! Du bist nicht allein! Der Stern der Weihnacht leuchtet Dir. Die Hoffnung wird neu geboren, dass es wirklich Frieden auf der Welt, zwischen uns Menschen und in unseren Herzen gibt. Frohe Weihnachten!

 

 

Wir beten füreinander:

 

Jesus, wir feiern Deine Geburt. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Wir bitten Dich für uns, schenk uns trotz allem ein schönes Fest. Segne die Zeit, die wir miteinander verbringen.

 

Wir bitten für alle, die in Not geraten sind und deren Lebensfreude zu erlöschen droht. Schenke ihnen die Kraft, dass das Feuer in ihnen neu entfacht wird. Wir bitten für alle Kranken, dass sie gesund werden. Wir bitten für die Sterbenden, dass sie getrost sind. Wir bitten für die Trauernden, dass sie Trost und neuen Mut finden. Wir bitten darum, dass deine Liebe in uns wächst, dass wir sie weitergeben und in die Welt tragen. Stecke alle Menschen mit Deiner Freude an. Jesus, sei du unser Licht, unsere Freude, unsere Hoffnung und unser Friede. Alles legen wir in deine Hände, wenn wir gemeinsam beten:

 

 

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Segen Gott segne und behüte Dich. Gott lasse sein Licht in Dein Leben leuchten. Gott mache Dein Herz weit und offen. Gott schenke Dir Hoffnung und Liebe − jetzt und jeden neuen Tag. Amen.

 

Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh!         Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da!                                            Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb' aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund', Christ, in deiner Geburt, Christ, in deiner Geburt

 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:



Am 1. Sonntag nach Epiphanias 10.01.2021 laden wir herzlich ein:

 

9 Uhr Gottesdienst in der Dorfkirche Kötzschau

 

10.30 Uhr Gottesdienst in der Dorfkirche Wallendorf

 

 Am 2. Sonntag nach Epiphanias 17.01.2021 laden wir herzlich ein:

 

9 Uhr Gottesdienst in der Dorfkirche Schladebach

 

10.30 Uhr Gottesdienst in der Marienkirche Horburg

 

Am 3. Sonntag nach Epiphanias 24.01.2021 laden wir herzlich ein:

 

10.30 Uhr Gottesdienst in der Annenkapelle Kötschlitz

 

Am 4. Sonntag nach Epiphanias 31.01.2021 laden wir herzlich ein:

10.30 Uhr Gottesdienst in der Dorfkirche Ermlitz

 

 

 


Musikalische Andacht


Musik von Herbert Peter

 

Praeludium in g-Moll

Aria a-Moll

Toccata e-Moll

Praeludium d-Moll

 

Gespielt von Katharina Mücksch

 

Gedanken von Antje Böhme

 

Schnitt von Sarah von Biela


Gedenkfeier Zöschen 2020